Newsletter Nr. 2 vom 10.10.2000

Turn- und Sportunterricht

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Inhalt:
- Neue Links
- Neue Beiträge
- Zeitungsbericht "Es lebe der Sportunterricht"



Neue Links

DGE:
Die Homepage der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (www.dge.de) bietet umfassende Informationen zum Thema. Besonders empfehlenswert sind die Verbraucherinfos für Berufstätige, Sportler, Kinder oder Senioren.
Verbrauchsinfos Sportler:
* Wieviel Eiweiss brauchen Sportler
* Proteine in der Ernährung von Breitensportler
* Kohlenhydrate
* Trinkempfehlungen für Breitensportler
* Sportriegel
* Fruchtschorle

Pollen Bulletin: Unter der URL http://pollen.bulletin.ch werden die Pollenbelastungen einzelner Orte in der Schweiz wöchentlich veröffentlicht und zusätzlich eine Pollenprognose für die kommenden Tage erstellt. Ein Pollenalarmierungsdienst kann abonniert werden.
Eine interessante Seite, welche dem Pollenalergiker hilft herauszufinden, auf welche Pollen er allergisch reagiert. Weiter kann er mit Hilfe der Angaben des Pollenservers, Orte mit hohen Pollenbelastungen meiden. Tip: Mach Ferien auf der einsamen Insel im Pazifik, wenn die Pollenbelastung am Höchsten ist!

Wintersportwochen: Eine wirkliche Hilfe bei der Planung und Durchführung von Wintersportwochen findet man auf der Homepage der österreichischen Seilbahnen.
Zu folgenden Themen und Fragen erhält man umfangreiche Informationen:
*Planung -
Unterlagen und Checklisten zur Planung von Wintersportwochen
*Argumentationshilfen - Was alles für Wintersportwochen spricht
*Rechtliche Bestimmungen - Die rechtlichen Grundlagen für Wintersportwochen
*Fitness - Wie Schüler auf Wintersportwochen vorbereitet werden können
*Freizeitgestaltung - Wie sich Jugendgruppen am Abend unterhalten können
*Ökologische Aspekte - Über die Auswirkungen des Wintersports auf die Ökologie
*Ökonomische Aspekte - Über die wirtschaftliche Bedeutung von Wintersportwochen
*Sicherheit -  Wie die Erziehung zur Sicherheit auf Wintersportwochen gelingen kann
*Alpine Gefahren - Über Schnee, Lawinen und Gefahren im Gebirge
*Erste Hilfe - Das Wichtigste über erste Hilfe-Maßnahmen beim Wintersport

Spielekiste: Eine Sammlung von Spielen, welche vor allem für Jugendgruppen (Pfadi etc.) und Lager (Sommer-, Wintersportwochen) zusammengestellt wurde. Unter anderem findet man eine Sammlung an Bewegungsspielen, Abendunterhaltungen, Olympiaden, Kennenlernspiele, etc.





Neue Beiträge:
* Ein Memory, welches zum spielerischen Aufwärmen/Einstimmen gebraucht werden kann (A. Darms).
* Würfelbingo (spielerisches Einschwimmen)
* Jasskartenlauf (Einlaufen, Einstimmen, Stafette)
* Walltouch, Spiel im Nichtschwimmerbecken (E. Brunner)



Zeitungsbericht:
aus DIE SÜDOSTSCHWEIZ Dienstag 26. 09. 2000

Es lebe der Sportunterricht
An den Schulen sind weiterhin drei Turnlektionen pro Woche obligatorisch

Der Bundesrat hält an drei obligatorischen Turnlektionen pro Woche an Volks-, Mittel- und Berufsschulen fest. Gestern hat er die Teilrevision der Verordnung über die Förderung von Turnen und Sport verabschiedet.

• VON ANDREAS SCHMID, BERN

Das Turnstunden-Obligatorium an Schweizer Schulen besteht für Knaben seit 1874. Für Mädchen wurde es erst um 1950 eingeführt. Am Obligatorium wird nicht gerüttelt, wenn die neue Verordnung über die Förderung von Turnen und Sport am 1. November in Kraft tritt. Im Gegenteil, weiterhin wird an drei obligatorischen Turnlektionen pro Woche festgehalten. Diese Regelung, die bereits seit Jahrzehnten gilt, geriet in den letzten Jahren zunehmend unter Beschuss und wurde von mehreren Kantonen aus Kostengründen nicht mehr eingehalten. Der Bundesrat kommt den Widerspenstigen mit der neuen Verordnung jetzt aber entgegen, indem er die Vorgabe flexibler auslegt. Zwar müssen weiterhin durchschnittlich drei Sportlektionen im Stundenplan eingebaut sein, doch können neu auch Sportlager und -tage dazugezählt werden. Zwingend sind wöchentlich zwei Schulstunden Turnunterricht, die dritte Lektion kann semesterweise oder im Jahresdurchschnitt mit Lagern und Sporttagen kompensiert werden. Berechnet werden dabei beispielsweise für einen SkiIagertag vier Turnlektionen. Diese flexible Lösung hat das Bundesamt für Sport zusammen mit der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) erarbeitet.

Die Neuregelung bedeute eine «Abkehr von der Bürokratie zum Freude schenkenden Schulsport», sagte Bundespräsident Adolf Ogi gestern vor den Medien in Bern. Es gehe darum, das Optimum für den Sport herauszuholen. Um sich von dessen Bedeutung zu überzeugen, müsse man nur zu den Olympischen Spielen nach Sydney schauen, so Ogi.

Hoffnung auf Einsicht

Heinz Keller, der Direktor des Bundesamtes für Sport, verspricht sich von der flexibleren Vorgabe die Rückkehr der Kantone zu mehr Turnunterricht. Der Bund habe keine Befugnis, Sanktionen zu treffen, wenn die Verordnung nicht eingehalten wird, erklärte Keller. Deshalb sei man den Kritikern entgegengekommen und hoffe jetzt auf deren «Treu und Glauben». Diesbezüglich zeigte sich EDK-Präsident Hans Ulrich Stöckling zuversichtlich. Der St. Galler Regierungsrat erhofft sich von der neuen Verordnung auch eine Qualitätssteigerung beim Turnunterricht. Eine Vorschrift wie die bisherige die nicht eingehalten werde, nehme den Lehrkräften die Motivation. Mit der vorliegenden, die keinen Abbau beim Sport bedeute, habe man eine gute Lösung gefunden, ist Stöckling überzeugt. Ein befriedigender Sportunterricht werde zudem durch gute Lehrmittel und gut ausgebildete Lehrkräfte gewährleistet, sagte der EDK-Präsident.


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