Newsletter Nr. 3 vom 26.12.2000

Turn- und Sportunterricht

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Inhalt:
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- Zeitungsbericht: "Ein Volk von Sitzern" Die Südostschweiz, Dienstag 12.12.2000





Neue Links

Leistungskurs Sport:
Auf der Homepage sportunterricht.de gibt es eine Seite mit Theorieunterlagen für die Sekundarstufe II. Materialien zu folgenden Themen sind zu finden:
* Trainingslehre, Sportbiologie
* Sportsoziologie, Sportpsychologie
* Sport und Gesellschaft
* Doping im Sport
* Bildreihen, Animationen
* Projekte, Schülerarbeiten
* Aufgaben zur Abiturvorbereitung
* Sporttheorie im Internet
* Stichwortsuche

Fachdiskussionen: Chatten mit anderen Sportlehrkräften kann man bei lehrer-online.de. Der Chat wird leider noch selten benutzt!
Diskussionen zum Thema Sportunterricht finden in der NewsGroup SchuleSport statt auf netnews.web.de.

Sportbücher: Online Shop mit grosser Auswahl an Sportbüchern: www.sportbuch.de





Neue Beiträge

* Gummischlauchfussball: Die etwas andere Art Fussball zu spielen!





Neue Zitate

"Ich schwinge noch genauso wie vor zwanzig Jahren. Der Unterschied zu früher liegt darin, daß die Bälle anders fliegen." (Lee Trevino (*1939), amerik. Golfpro, mehrfacher Major-Turnier-Champion)
Weitere neue Zitate gibts von: Franz Beckenbauer, Laotse, Winston Churchill, Oliver Bierhoff, Giovanni Trapattoni, Niki Lauda und vielen vielen anderen......., viel Vergnügen!





Neue Rubrik

Sporttheorie heisst die neue Rubrik auf der Homepage von Turn- und Sportunterricht. Sie soll Unterlagen zur Verfügng stellen mit sporttheoretischen Themen, welche im Maturawahlfach, im Ergänzungsfach Sport, im Leistungskurs Sport etc. gebraucht werden können. Momentan gibt es zwei Artikel: "Bewegungslernen" und "Angst im Geräteturnen".





Zeitungsbericht

aus "Die Südostschweiz" Dienstag, 12. 12. 2000

Ein Volk von Sitzern

Bundesrat will Bewegung ins Land bringen

Schweizerinnen und Schweizer als gesundheitsgefährdetes Volk von Sitzern sollen Sport treiben. Der Bundesrat hat gestern erstmals in der Geschichte eine nationale Sportpolitik vorgestellt. Neben der Gesundheitsförderung bekennt sich die Regierung auch klar zum "sauberen" Spitzensport und zu Sportgrossanlässen.


ap.- Der Bundesrat habe zu Beginn des neuen Millenniums einen Meilenstein für den Schweizer Sport gesetzt, sagte Bundespräsident Adolf Ogi gestern vor den Medien. Das Konzept sei ein klares Bekenntnis für den Sport in allen Ausprägungen. Die Förderung des Sports gemäss Bundesverfassung werde nun systematisch und nachhaltig weiterverfolgt.
Sitzen sei zur Zivilisationskrankheit geworden, erinnerte der Sportminister. Es sei deshalb erklärtes Ziel, den Anteil der bewequngsaktiven Bevölkerung zu erhöhen. Uber 100 Millionen Franken würden täglich für die Wiederherstellung der Gesundheit aufgewendet. 3000 bis 4000 Todesfälle seien jährlich auf Bewegungsmangel zurückzuführen. Es gehe darum, eine breite Bewegungskultur, einen «Spirit of Sport», entstehen zu lassen. Das neue breite Sportverständnis schliesst insbesondere auch die sportliche Bewegung in der Freizeit mit ein. Die Selbstständigkeit der privatrechtlichen Sportorganisationen soll dabei gewahrt und deren Eigeninitiative gestärkt werden.
Als weiteren Pfeiler nannte Ogi den flächendeckenden, regelmässigen und qualitativ hoch stehenden Sportunterricht. Entsprechende Konzepte seien bei den Erziehungsdirektionen, der Eidgenössischen Sportkommission und an der Unversität Bern in Ausarbeitung.

Sauberer Spitzensport

Der Bundesrat trägt laut Ogi aber auch zur Akzeptanz eines glaubwürdigen und sauberen Spitzensports mit Vorkehren gegen Doping bei. Hindernisse auf dem Weg zu Spitzensportler müssten abgebaut, die Chancengleichheit im internationalen Vergleich hergestellt und die Gesundheit geschützt werden. Im Zentrum stünden Massnahmen zur Stärkung der Förderkette Eltern-Schule-Verein-Verband, unter anderem durch Jugend und Sport 2000. Zu den verbesserten Rahmenbedingungen gehörten Sportmittelschulen, Berufssportler-Lehren und die Weiterführung des RS-Spitzensportlerlehrgangs dreimal statt wie bisher zweimal pro Jahr.

Der Bundesrat anerkenne im Weiteren ausdrücklich die Bedeutung von Sportgrossanlässen, deren Gesamtbudgets jährlich 110 Millionen Franken betrage, sagte Ogi. Insgesamt trage der Sport jährlich 16 Milliarden Franken oder 4 Prozent zum Bruttosozialprodukt bei.

Der Sport müsse sich schliesslich auch nach den Prinzipien der Nachhaltigkeit entwickeln. Geplant ist laut Ogi auch ein «Observatorium», eine Art Früherkennungssystem und unabhängige Stelle, die die Entwicklungen im Sport registrieren und allenfalls auch aktiv werden kann.



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