Newsletter Nr. 7 Januar 2002
Turn- und Sportunterricht
http://www.sportunterricht.ch
Ich freue mich euch über folgende Neuigkeiten
informieren zu können.
Inhalt:
1. Neue Beiträge
2. Neue Spiel- und Übungssammlung zum Einlaufen/Aufwärmen
3. Zeitungsartikel: Sportpolitik
1. Neue Beiträge
* Einführung des Handstandüberschlags am Boden
http://www.mypage.bluewin.ch/mmc/bkd5.html
Falls ihr eigene Beiträge habt, welche auf dieser Homepage veröffentlicht
werden könnten, so zögert nicht und mailt mir eure Ideen (Format: "nur
Text" oder "Word" oder "Apple Works" etc.). Die Idee der
Seite (gegenseitiger Austausch von Unterrichtsideen/materialien) kann nur erreicht
werden, wenn möglichst viele freiwillig mitmachen.
2. Neue Spiel- und Übungssammlung zum Einlaufen/Aufwärmen
Der Beginn einer Stunde ist häufig entscheidend über das Gelingen einer
Sportstunde. Dabei ist nicht nur das Auftreten, das Motivieren und die Ausstrahlung
der Lehrperson wichtig, sondern auch die Auswahl der Einlaufform. Die Broschüre
"Spiel- und Übungssammlung Aufwärmen" soll dabei helfen.
Die Broschüre besteht aus 43 Seiten A4, mit
mehr als 70 Spiel- und Übungsformen und zahlreichen Abbildungen.
Inhalte: Kleine Spiele, Lottoformen, Stafettenformen, Volleyball, Basketball, Fussball,
Unihockey, Schwimmen, Kopiervorlagen.
Mehr Informationen und Bestellungen unter: http://www.mypage.bluewin.ch/mmc/shop.html
3. Zeitungsartikel: Sportpolitik
Die Südostschweiz, Samstag 1. Dezember
2001
Es kommt Bewegung in die Sportpolitik
Der Bundesrat will eine gesündere Bevölkerung
Der Bundesrat will das Volk auf Trab bringen. Dafür hat er das Impulsprogramm
"Bewegung und Sport in der Schweiz" genehmigt. Ab 2003 sollen jährlich
rund 4 Millionen Franken in die indirekte Gesundheitsförderung fliessen.
• VON LARISSA BIELER, BERN
"Ich liebe dieses Bild": Sportminister Samuel Schmid zeigte gestern in
Bern der Presse die Broschüre "Konzept des Bundesrats für eine Sportpolitik
in der Schweiz". Auf der Titelseite: ein etwa zehnjähriger Junge im Sprint.
Das Bild vermittle Bewegung, Dynamik und den Glauben an die Zukunft. Und mit diesem
Bild vor Augen soll nun das neue Sportkonzept umgesetzt werden. Das Konzept war noch
von Bundesrat Schmids sportbegeistertem Vorgänger, Adolf Ogi, aufgegleist worden.
Auch eine Frage von sozialer Kompetenz
"Mindestens ein Drittel der Bevölkerung bewegt sich zu wenig", erklärte
Heinz Keller, Direktor des Bundesamts für Sport (Baspo) Magglingen. Diese "Immobilen"
kosten die öffentliche Hand gemäss Schmid im Jahr 1,6 Milliarden Franken.
Zudem würden bis zu 3000 Menschen jährlich verfrüht sterben. Gesundheitsförderung
durch Sport und Bewegung ist gemäss Schmid das Hauptziel der neuen Sportpolitik.
Insbesondere sollen die körperlich Inaktiven mobilisiert werden. Der Sport fördere
aber auch die soziale Kompetenz und Integration. Schon Im Schulalter lerne man beim
Sport, fair zu gewinnen und zu verlieren sowie Mitmenschen zu integrieren. Zudem
soll das Konzept neue Wege in der Sportförderung eröffnen und den Nachwuchs
fördern. Der Bund sei allerdings nur subsidiär tätig: "Wir sorgen
für die Rahmenbedingungen, in denen sich der Sport entfalten kann", so
Schmid. Für die Umsetzung der Ziele arbeitet der Bund unter an derem auch mit
den Kantonen und Gemeinden eng zusammen.
Sport in den Schulen
Die 30 Massnahmen für die Jahre 2003 bis 2006 fokussieren die Bereiche Gesundheit,
Bildung und Leistung. Sie kosten den Bund jährlich 3,95 Millionen Franken. Rund
1 Million soll in die allgemeine Bewegungs- undSportförderung fliessen. Dabei
wird eine "Gesundheitsinitiative" lanciert, die Anreizsysteme für
Bewegung und Sport schaffen soll. Zudem werden in allen grösseren Schweizer
Gemeinden Sportnetze gebildet und der Seniorensport gefördert.
Im Bereich Bildung will der Bund dafür sorgen, dass der gesetzlich vorgeschriebene
Sportunterricht von durchschnittlich drei Stunden pro Woche auch durchgeführt
wird. Zudem sollen in Zusammenarbeit mit der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK)
Qualitätsstandards im Sportunterricht erlassen und Rahmenstudienpläne herausgegeben
werden.
Mehr Koordination gefragt
Im Leistungsbereich steht die Nachwuchstörderung im Zentrum. Sportschulen sollen
vermehrt durch den Bund unterstützt werden. Auch will der Bund die Privatwirtschaft
und die Verwaltung anhalten, für talentierte Nachwuchs-Sportler eine auf ihre
Situation angepasste oder verlängerte Lehre anzubieten. Der Bundesrat plant,
mit Swiss Olympic, der Dachorganisation der Sportverbände, eine Leistungsvereinbarung
abzuschliessen. In den Swiss-Olympic-Nachwuchs-Fonds sollen Bundesgelder fliessen.
"Viele Familien können sich den Nachwuchs-Sport der Kinder nicht leisten",
so Keller. Zudem brauche es mehr Koordination zwischen Kantonen, Gemeinden, Schulen
und Verbänden.
Ebenfalls Teil der nationalen Sportpolitik ist die Doping-Prävention. "Die
Thematik soll in den Lehrmitteln aufgegriffen werden", erläuterte Keller.
Im Weiteren will der Bund die Kantone und Gemeinden anhalten, Sportanlagenkonzepte
zu entwickeln.
Freundliche Grüsse Marcel Cavelti
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