Zielsetzung
Einführung Tchoukball
Stufe
Mittelstufe, Oberstufe
Organisation
2 Mannschaften, ideal bei koedukativem Unterricht
Materialien
Handbälle, Tchoukballframes
Regeln
Vereinfachte Regeln für die Schule (PDF 288KB oder als Word doc 24KB)
Geschichte
"Der Tchoukball ist durch Überlegungen und Forschungen in den 60. Jahren von Dr. Hermann Brandt geboren worden. Er setzt sich aus einer wissenschaftlichen kritischen Studie der Volkssportarten mit zwei Mannschaften zusammen. Dr. Brandt, ein Genfer Arzt, hat während seiner beruflichen Tätigkeit eine grosse Anzahl von Athleten betreut, die durch ihre sportliche Ausübung mehr oder weniger schlimm verletzt waren.
Er stellte fest, dass diese Verletzungen von den physiologisch unangepassten Bewegungen und von den vielen Formen der Angriffe, die in einigen Sportarten vorhanden sind, verursacht worden sind. Seine Analyse hat seine Beunruhigungen bezüglich der erzieherischen Werte der modernen Sportarten verstärkt, denn diese sollen nicht zwangsläufig zu der systematischen Herausbildung von Siegern, sondernvielmehr " zu einer gültigen menschliche Gesellschaft " beitragen (Brandt.H., "Etude scientifique des sports d'équipe- le Tchoukball, le sport de demain ", Ed. Roulet, Genève, 1971). Er entwirft folgerichtig ein neues Spiel, den Tchoukball, den er im Rahmen seiner " Etude scientifique des sports d'équipe " erklärt. Der Tchoukball setzt sich als eine Mischung von " Pelote Basque ", Handball und Volleyball zusammen. Es handelt sich um einen Ball- und Mannschaftssport; man spielt ihn mit Hilfe von 2 reflektierenden Flächen (die Rahmen) und ohne jeglichen körperlichen Angriff zwischen den Gegnern. Dieser Sport will jeden Menschen auffordern, spielerisch seinen Körper zu bewegen, unabhängig von Alter, Geschlecht und athletischen Fähigkeiten." (aus www.tchoukball.ch)
Philosophie (aus www.tchoukball.ch)
Einführung:
Passübungen zu zweit
- Passen-Fangen
- dito mit Stemmschritt
- dito mit 3-Schritt Anlauf
|
Passübung in der Gruppe
- Nummernpassen
|
Wurf auf's Netz
In Einerkolonne wird auf's Netz geworfen. Wer geworfen hat, schliesst wieder hinten an. Der Nachfolgende fängt den Ball.
|
 |
Sprungwurf über Langbank
A macht einen Sprungwurf über die Langbank, B (fix) fängt den abprallenden Ball. A schliesst bei der Gruppe C an.
Variation: Nach dem Sprungwurf übernimmt A die Position von B. A läuft erst zur Gruppe C, wenn er den nächsten abprallenden Ball gefangen hat. |
 |
Doppelpass mit Zuwerfer
A spielt einen Doppelpass mit B und macht einen Sprungwurf. C muss den vom Netz zurückprallenden Ball fangen. |
 |
3:3 auf ein Netz
Mit vereinfachten Regeln (siehe oben)
|
Endform: Tchoukball auf zwei Netze
|